Lernziel - Gewaltprävention

Jungendsachbearbeiter des Polizeireviers Waiblingen zu Gast in den drei 7. Klassen.

Im Gespräch, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler rege beteiligt habe, sensibilisierte Frau Maren Wayss die Jugendlichen der Klasse 7b für Gewalt und zeigte auf, dass Gewalt vielfältige Erscheinungsbilder hat, die über das Schlagen und Beleidigen hinausgehen.

Ergänzt wurde das Vorwissen der Schüler durch das Boxen, Treten, Anspucken, Angrabschen, Mobben, etwas klauen oder beschädigen – da kam doch eine Vielzahl an Taten zusammen, die strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Ein besonderes Augenmerk legte Frau Wayss darauf, dass das Opfer und nicht der Täter bestimmt, wann Gewalt beginnt, da jeder anders empfindet.

In Fallbeispielen besprach die Referentin auch das aktuelle Problem der TikTok-Challenges.

Jugendliche begehen Sachbeschädigungen oder üben Gewalt aus, filmen diese und laden die Filme auf die Plattform. Diese Filme regen zur Nachahmung an. Je cooler diese „Aufgaben“ erledigt werden, desto mehr Aufmerksamkeit bekommen die Täter. Ziel ist es, dass die Jugendlichen viele Likes bekommen und ihr Video oft geteilt wird. Frau Wayss zeigte auf, dass diese Taten Folgen haben, selbst wenn die Täter noch nicht strafmündig sind. Die Jugendlichen können, sobald sie ihr eigenes Geld verdienen, zivilrechtlich verpflichtet werden, den Schaden wieder gut zu machen. So startet mancher mit Schulden ins Erwachsenenleben. Die Folgen der Straftat für den Täter und das Opfer bildeten den Abschluss einer für die Jugendlichen interessanten und gelungenen Veranstaltung.